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OPNsense Hardware

Last Update: 06.01.2026

Glovary / HAMSING IPC HSN100-1U6L

Pocket-Gehäuse, lüfterlos, industrietauglich, VESA-Halterung

  • Glovary Firewall Quad Core N100, DDR5 8GB RAM 256GB NVMe SSD, AES-NI, TypeC Port
  • DDR5 SO-DIMM 4800 MHz
  • 6 x 2.5GbE i226V LAN
  • 12V/36W DC Klinke
  • 2x HDMI, 4x USB, 1x USB 3.2, 1x USB-C, TF Card Slot
  • großer On/Off Taster, kl. Reset-Taster
  • Fanless Alu-Gußgehäuse mit Kühlrippen, Betriebstemperaturbereich zwischen 0 und 60 °C.
    Für niedrigere Temperaturen sind an der Unterseite des Geräts vorgebohrte Lüfterlöcher für die Installation eines 12-V-4-Pin-Lüfters (80 x 80 x 10 mm) vorhanden. Im Lieferumfang sind ein 12-V-4-Pin-Lüfterkabel und Schrauben zur Lüfterbefestigung enthalten.
  • incl. VESA Montageplatte
  • Entf/F2-Taste -> BIOS, F7-Taste -> Boot-Menue
  • CPUs ab 11. Generation unterstützen BIOS-Zugriff nur im UEFI-Modus
  • Beim erstmaligen Einsetzen oder Austauschen eines neuen Speichersticks dauert es 5–10 Minuten, bis das Gerät den Speicherstick erkennt.
    Nach erfolgreicher Erkennung bootet das Gerät normal. Bitte haben Sie etwas Geduld.
  • Sollte der Mini-PC nach längerem Gebrauch nicht mehr starten, drücken Sie bitte die BIOS-Reset-Taste am I/O-Panel oder entfernen Sie den Akku vom Motherboard, um ihn zu entladen. Setzen Sie ihn anschließend wieder ein, um den PC neu zu starten.
  • Glovary bietet 1 Jahr Garantie und technischen Online-Support. Bei Problemen mit der Systeminstallation oder Treibern kontaktieren Sie uns bitte direkt.
Last Update: 06.01.2026

Glovary / MNBOXNET N100 2SFP+, 2 x 10GbE SFP+, 2 x i226V 2.5GbE LAN, DDR5 16GB RAM, 256GB NVMe SSD, AES-NI, 2HD, TypeC, TF Card

Pocket-Gehäuse, lüfterlos, industrietauglich, VESA-Halterung, Power-Klemmbuchse, 2x SFP+

  • 2 x i226V 2.5GbE LAN, 2 x 10GbE SFP+
  • 12V DC Klinke + 2pin Phoenix Klemmbuchse
  • 1 x DDR5 SO-DIMM memory 4800MHz, 1 x M.2 2280 NVMe SSD slot, 1 x SATA 3.0 for 2.5" SSD/HDD (SATA 3.0 Cable Included)
  • VESA Wallmount Platte
Last Update: 06.01.2026

Bsp: Industriegehäuse, lüfterlos, DIN-RAIL Halterung für Hutschienenmontage, 24V Schraubstecker

Bsp: 19" Firewall mit RJ45- und SFP+ Ports

Last Update: 06.01.2026

Quellen und Links:

Last Update: 06.01.2026

Mehrschirmbetrieb und Remote Mehrschirmbetrieb

Mehrschirmbetrieb ist keine besondere Herausforderung,
Doch die Tücken liegen im Detail.

Unter VMWare ESXi 6 kann man jeder VM bis zu 4 Anzeigen mit der benötigten Auflösung und Speichermenge konfigurieren.
Bei entsprechender Grafik-Hardware im Host geht auch mehr.
Unter VMWare ESXi 7 kann man jeder VM bis zu 10 Anzeigen mit der benötigten Auflösung und Speichermenge konfigurieren.

Windows 10 Professional unterstützt Mehrschirmbetrieb per RDP (Haken setzen: Alle Monitore für Remotesitzung verwenden).

Windows 7 Professional unterstützt keinen Zweischirmbetrieb per RDP!
Diese Funktion ist der Ultimate- und Enterprise-Edition bzw. Windows 7 Embedded vorbehalten.
Der Versionswechsel geht per "Anytime Upgrade" ohne Datenträger in wenigen Minuten (Internetverbindung).

Windows Server 2008R2 ff. unterstützen RDP im Zweischirmbetrieb.

Teamviewer (15) erkennt keine virtuellen Bildschirme und zeigt nur mehrere Monitore, wenn die auch physisch am Gerät hängen.

Siehe hier unter Multiple-Monitor Support:
https://blogs.technet.microsoft.com/enterprisemobility/2009/07/01/using-multiple-monitors-in-remote-desktop-session/
https://schneidr.de/2012/02/remote-desktop-mit-mehreren-monitoren/

VMWare Workstation 11 arbeitet problemlos mit Zweischirmbetrieb.
Verschiebe ich aber die VM auf einen ESXi-Host (6), geht das (auch bei Bedienung aus der VM Workstation) nicht mehr.

getestet:
• VNC (aktueller Client, Server v.4) zeigt auf 1 Bildschirm beide virtuelle BS an
• VNC Client läßt sich 2x parallel starten, 2 Server nebeneinander oder in 2 Client-Bildschirmen

Windows Rechner mit wechselnder Monitorkonfiguration
Verschieben von nicht sichtbaren Fenstern aus aktuell nicht verfügbaren Bildschirmen oder Bereichen:

Unsichtbares Fenser verschieben nur mit der Tastatur:
Programm in Taskleiste anklicken, [ALT + Leertaste], V(erschieben), Pfeiltaste (Richtung sichtbares Bild), ENTER

Unsichtbares Fenser verschieben mit Maus und Tastatur:
Maus über dem Programm in Taskleiste hovern, [Shift + rechte Maustaste], Verschieben klicken, Pfeiltaste (Richtung sichtbares Bild)

(Edge: ALT+Leertaste, "V", ENTER, Pfeiltaste)

Das Verschieben klappt nicht bzw. ist ausgegraut, wenn das Fenster im Vollbild-Mode ist!
Vollbild beenden: Programm in Taskleiste anklicken, [Windows-Taste + Pfeil-runter]

Last Update: 29.12.2025

Lancom VLAN (Router, Switche)

VLANs lassen sich bei Lancom Routern nicht auf physische Ports (ETH1-4) konfigurieren, sondern nur auf logische Interface (LAN1-4).
Einem physischen Port (ETH1-4) kann man nur ein logisches Interface (LAN1-4) zuordnen.
Einem logischen LAN (LAN1-4) kann man zwei oder mehr physischen Ports zuordnen, aber dann kann man diese nicht mehr per VLAN oder Firewall trennen.
Mehrere logische LAN mit ggf. unterschiedlichen VLANs lassen sich zu einer BRG zusammen fassen.

Beispiel:
- 2 lokale, getrennte Netze (Netz A an ETH1, Netz B an ETH2) sollen über den Router ins Internet gehen
- AccessPoint an ETH4 soll mit 2 unabhängigen SSIDs WLAN für LAN1 (VLAN1) und LAN2 (VLAN30) anbieten

  • ETH 1 = LAN-1
  • ETH 2 = LAN-2
  • ETH 4 = LAN-4
    (Schnittstellen -> LAN -> Eth.Ports)
  • LAN-1 + LAN-2 + LAN-4 = BRG-1
    (Schnittstellen -> LAN-Bridge -> Port-Tabelle)
  • VLAN 1 = LAN-1 + LAN-4
  • VLAN 30 = LAN-2 + LAN-4
    (Schnittstellen -> VLAN: VLAN-Modul aktivieren, VLAN-Tabelle)
  • LAN-1 Port-VLAN-ID = 1
  • LAN-2 Port-VLAN-ID = 30
  • LAN-4 Port-VLAN-ID = 1
    (Schnittstellen / VLAN / Port-Tabelle)
  • Netz A = VLAN 1 / BRG-1
  • Netz B = VLAN 30 / BRG-1
    (unter IP-Netzwerke: VLAN-ID und Schnittstelle)

Tagging-Mode für logische Interfaces:
- Access (niemals): ausgehend untagged, ankommende VLANs werden interpretiert als hätten sie kein VLAN.
- Hybrid (gemischt): Erlaubt Pakete mit und ohne Tag. Pakete ohne TAG werden dem Port-VLAN (PVID) zugewiesen.
- Trunk (immer): ausgehende Pakete bekommen immer ein TAG. Ankommende Pakete ohne TAG werden verworfen.

VLAN am Router aktivieren, ohne sich auszusperren:
- unter Schnittstellen / VLAN das VLAN Modul aktivieren
- unter Schnittstellen / VLAN / Port-Tabelle prüfen, ob alle LAN-x Ports auf Access (oder Hybrid) stehen mit PVID 1
- unter Schnittstellen / VLAN / VLAN-Tabelle prüfen, ob alle LAN-x Ports dem VLAN 1 angehören
- unter IPv4 / IP-Netzwerke dafür sorgen, dass jedes Netzwerk die VLAN-ID 1 besitzt

Beispiel:
* Lancom Router soll mit TAGGED VLAN an (TAGGED) Switchport

Lösung:

  • VLAN Modul AUS lassen
  • IP v4 Netzwerk erstellen, VLAN-ID vergeben
  • Router ist auf dieser IP nur noch über das TAGGED VLAN ereichbar

Wenn das VLAN-Modul deaktiviert bleibt, muss beim Netzwerk INTRANET die VLAN-ID = 0 bleiben.

In der Routing-Tabelle ist Tag 0 der Wildcard, d.h. Routen mit Tag 0 (Admin-Netz) gelten für alle Netze.
ARF-Netze mit Tag 0 sind "Supervisor"-Netze, d.h. sie sehen alle anderen Netze mit allen anderen Tags.
IP-Netze mit Tag 0 sehen alle Netze, werden aber nur von Netzen mit Tag 0 gesehen.
Netze vom Typ DMZ werden aus allen Tags gesehen.
Verschiedene VLANs lassen sich nur mit Firewallregeln erreichen (Netze gegenseitig erlaubt und auf Zielnetz umtaggen).

 

Lancom Switche (original: Accton)

Quellen und Links:

Last Update: 01.01.2026

Quellen und Links:

Last Update: 01.01.2026

Geschwindigkeit ist relativ

Ein paar Fakten als Grundlage:
 
Gerät, Typ Datenrate Übertragungs-
medium
Datenrate Effekt
Festplatte ca. 150 MB/s SATA-III 6 Gb/s (ca. 600 MB/s) Datenrate der (langsamen) Festplatte kommt am SATA-Port ungebremst an
Gigabit LAN 1 Gb/s (ca. 100 MB/s) Datenrate der Festplatte kommt im 1Gb LAN beinahe an
SSD ca. 500 MB/s SATA-III 6 Gb/s (ca. 600 MB/s) Datenrate der SSD wird am SATA-Port voll genutzt
Gigabit LAN 1 Gb/s (ca. 100 MB/s) Datenrate der SSD wird vom LAN deutlich gebremst
5 Gb/s LAN 5 Gb/s (ca. 500 MB/s) Datenrate der SSD wird im 5Gb LAN voll genutzt
NVMe ca. 3500 MB/s SATA-III 6 Gb/s (ca. 600 MB/s) Datenrate der NVMe wird am SATA-Port deutlich gebremst
M.2 / PCIe 64 Gb/s (ca. 6400 MB/s) Datenrate der NVMe wird am PCI-Port voll genutzt
Gigabit LAN 1 Gb/s (ca. 100 MB/s) Datenrate der NVMe wird vom 1Gb LAN extrem gebremst
25 Gb/s LAN 25 Gb/s (ca. 2500 MB/s) Datenrate der SSD wird erst bei 25Gb LAN annähernd genutzt

 

Lehren:
  • Klassische Festplatten lassen sich sinnvoll im Gigabit LAN übertragen
  • SSD im PC sind schnell. Im NAS oder Fileserver mit 1Gb/s-LAN machen sie relativ wenig Sinn. SSDs benötigen mindestens ein 5 Gb/s - LAN zur ungebremsten Datenübertragung.
  • NVMe im SATA-Bus sind verschenkt. Erst am M.2 / PCIe-Bus können sie ihre Geschwindigkeit umsetzen. Im Gigabit-LAN ist der Verlust noch extremer. NVMe nutzt man am Besten lokal oder mit einem 25 Gb/s LAN.
Last Update: 29.12.2025

Canon MFP Drucker mit Toner ohne DRM nutzbar

Wegen Chipknappheit muß Canon jetzt selbst Toner ohne ihren ach so sinnvollen "Kopierschutz" herstellen und informierte Kunden kurzzeitig, wie sie diesen umgehen können. Die Informationen sind inzwischen von den offiziellen Webseiten verschwunden.
Quelle: https://www.borncity.com/blog/2022/01/10/canon-liefert-toner-ohne-herstellerchips-aus-und-gibt-hinweise-zur-nutzung/

Betroffen sind laut Canon folgende Modelle:

imageRUNNER 1435i/1435iF
imageRUNNER 2625i/2630i/2645i
imageRUNNER ADVANCE 4525i/4535i/4545i/4551i, II und III
imageRUNNER ADVANCE C250i/350i/C351iF
imageRUNNER ADVANCE C255i/C355i/C355iF/C256i/356i
imageRUNNER ADVANCE C256i/356i II und III
imageRUNNER ADVANCE C3320i/3325i/3330i
imageRUNNER ADVANCE C3520i/3525i/3530i, II und III
imageRUNNER ADVANCE C5535i/5540i/5550i/5560i, II und III
imageRUNNER ADVANCE DX 4725i/4735i/4745i/4751i
imageRUNNER ADVANCE DX 6000i
imageRUNNER ADVANCE DX C257i/C357i
imageRUNNER ADVANCE DX C3720i/3725i/3730i
imageRUNNER ADVANCE DX C3822i/3826i/3830i/3835i
imageRUNNER ADVANCE DX C5735i/5740i/5750i/5760i
imageRUNNER C1325iF/1335iF
imageRUNNER C3025i
imageRUNNER C3125i
imageRUNNER C3226i

Kopie der Canon-Webseite vom 07.01.2022 aus webarchive.org:
Wie Sie Ihr Gerät weiter verwenden

Befolgen Sie bei den folgenden Modellen die nachstehenden Anweisungen, wenn nach dem Einsetzen des Toners eine Fehlermeldung angezeigt wird:

imageRUNNER 2625i/2630i/2645i
imageRUNNER ADVANCE 4525i/4535i/4545i/4551i, II und III
imageRUNNER ADVANCE DX 4725i/4735i/4745i/4751i
imageRUNNER ADVANCE DX 6000i
imageRUNNER ADVANCE C255i/C355i/C355iF/C256i/356i
imageRUNNER ADVANCE C256i/356i II und III
imageRUNNER ADVANCE DX C257i/C357i
imageRUNNER C3125i
imageRUNNER C3226i
imageRUNNER ADVANCE C3520i/3525i/3530i, II und III
imageRUNNER ADVANCE DX C3720i/3725i/3730i
imageRUNNER ADVANCE DX C3822i/3826i/3830i/3835i
imageRUNNER ADVANCE C5535i/5540i/5550i/5560i, II und III
imageRUNNER ADVANCE DX C5735i/5740i/5750i/5760i

Der folgende Bildschirm kann angezeigt werden, wenn Toner verwendet wird, der keine elektrischen Komponenten enthält.
Drücken Sie auf [Close] [Schließen], um den Druckvorgang fortzusetzen.


Interim_Toner_Screenshot_1

Der auf Ihrem Gerät angezeigte Tonerstand ist möglicherweise nicht korrekt, und der verbleibende Tonerstand kann plötzlich von 100 % auf 0 % wechseln.

Wenn 0 % angezeigt wird, setzen Sie einen neuen Tonerbehälter ein.


Interim_Toner_Screenshot_2

 



Befolgen Sie bei den folgenden Modellen die nachstehenden Anweisungen, wenn nach dem Einsetzen des Toners eine Fehlermeldung angezeigt wird:

imageRUNNER C1325iF/1335iF
imageRUNNER C3025i
imageRUNNER ADVANCE C250i/350i/C351iF
imageRUNNER ADVANCE C3320i/3325i/3330i

Der folgende Bildschirm kann angezeigt werden, wenn Toner verwendet wird, der keine elektrischen Komponenten enthält.
Drücken Sie auf [I Agree] [Ich stimme zu], um mit dem Drucken fortzufahren.

Bitte drücken Sie nicht auf [Cancel] [Abbrechen]. Sollten Sie bereits darauf gedrückt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Nehmen Sie den Toner aus dem Gerät.
  2. Setzen Sie den Toner wieder in das Gerät ein.
  3. Drücken Sie auf [I Agree] [Ich stimme zu], um den Druckvorgang fortzusetzen.

Interim_Toner_Screenshot_3

Der auf Ihrem Gerät angezeigte Tonerstand ist möglicherweise nicht korrekt, und der verbleibende Tonerstand kann plötzlich von „OK“ zu „Empty“ („Leer“) wechseln.
Wenn „Empty“ („Leer“) angezeigt wird, setzen Sie einen neuen Tonerbehälter ein.


Interim_Toner_Screenshot_4

 



Befolgen Sie bei den folgenden Modellen die nachstehenden Anweisungen, wenn nach dem Einsetzen des Toners eine Fehlermeldung angezeigt wird:

imageRUNNER 1435i/1435iF

Der folgende Bildschirm kann angezeigt werden, wenn Toner verwendet wird, der keine elektrischen Komponenten enthält.
Drücken Sie auf [OK], um den Druckvorgang fortzusetzen.


Interim_Toner_Screenshot_5

Bitte drücken Sie nicht auf [Stop] [Stopp]. Sollten Sie bereits darauf gedrückt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Nehmen Sie den Toner aus dem Gerät.
  2. Setzen Sie den Toner wieder in das Gerät ein.
  3. Drücken Sie auf [OK], um den Druckvorgang fortzusetzen.

Der auf Ihrem Gerät angezeigte Tonerstand ist möglicherweise nicht korrekt, und der verbleibende Tonerstand kann plötzlich von „OK“ auf „None“ („Keine“) wechseln.
Wenn „None“ („Keine“) angezeigt wird, setzen Sie einen neuen Tonerbehälter ein.

Passend dazu: Golem.de - Der endgültige Beweis, dass DRM weg kann

Last Update: 29.12.2025

Endlich gibt mal ein Hersteller zu, dass DRM nur der Kundengängelei dient.
Wenn auch unfreiwilllig.

Mit dem sogenannten Digital Rights Management (DRM) verhindern Hersteller und Produzenten, dass legitime Kunden die von ihnen gekauften Produkte so verwenden können, wie sie wollen.

O-Ton Canon: "Aufgrund der weltweit anhaltenden Knappheit an Halbleiterkomponenten steht Canon derzeit vor Herausforderungen bei der Beschaffung bestimmter elektronischer Komponenten, die in unseren Verbrauchsmaterialien für unsere Multifunktionsdrucker (MFP) verwendet werden. Diese Komponenten führen z. B. Funktionen wie die Erkennung des verbleibenden Tonerstands aus."

Canon liefert Toner ohne ihr eigenes "Kopierschutzsystem" aus und muß dazu noch offen legen, wie man dieses umgeht. Inzwischen sind diese Informationen von der offiziellen Webseite wieder verschwunden.

Die Details findet man in webarchive.org oder hier.

Last Update: 29.12.2025

All-IP Anschluß

Die Telekom und die meisten anderen Telefon-Carrier stellen zur Zeit ihre Telefonanschlüsse auf "All-IP" um. Privatkunden schon seit 2014,- ab 2016 auch Firmenkunden.

Leitungsvermittelte ISDN- und Analoganschlüsse werden zurück gebaut und durch eine reine paketvermittelte Datenverbindung ersetzt.
Die Übermittlung aller Informationsarten wie Daten, Sprache und Video wird über das Internet Protocol (IP) vereinheitlicht. Telefonie wird per "Voice-over-IP" über die Datenverbindung übertragen.

Die Umstellung spart für die Provider enorme Kosten durch nicht mehr benötigte Technik, Vermittlungsstellen, Strom, Endgeräte beim Kunden und nicht zuletzt Service. NTBA und Splitter fallen weg.
Es wird Bandbreite gewonnen, die bei einer stehenden ISDN-Verbindung permanent blockiert war.

Die Telefon-Carrier suggerieren, dass damit die Sprachqualitiät und "überhaupt alles" besser wird.
Für den Anschlußnutzer hat die Umstellung aber Vor- und Nachteile und einige Tücken.

Regionale Vermittlungsstellen werden durch zentrales virtuelles Routing ersetzt. Softwarefehler in diesen neuralgischen Knoten führten im vergangenen Jahr mehrfach zu bundesweiten Ausfällen des IP-Netzes. Fehler wirken sich jetzt nicht mehr regional aus, sondern großflächig. Die Ausfälle scheinen sich sogar zu häufen, je mehr Kunden auf das neue Netz umgestellt sind. Ausgereift ist das noch nicht.

Die Sprachqualität kann theoretisch besser werden, wenn alle Teilnehmer der Übertragungskette genügend freie Bandbreite und gute Sprach-Codecs einsetzen. In der Praxis wird die Sprachqualität häufig signifikant schlechter.
Achten Sie auf den verfügbaren Upload und entsprechende Priorisierung der Sprachsignale. Ein guter Erfahrungswert sind 150 kB/s je Anruf.

VoIP wird bisher nicht verschlüsselt und ist leicht abhörbar. Die Sicherheit des separaten Telefonnetzes mit einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung entfällt.

Das DSL-Modem muß Annex-J beherrschen.

ISDN- und Analog- Endgeräte und ganze Telefonanlagen können an den internen Anschlüssen gängiger All-IP-Router weiter betrieben werden. Mittelfristig ist aber eine Umstellung auf IP-basierte Endgeräte sinnvoll.

Im ISDN-Netz wurde die Stomversorgung bis zum Endgerät von der Vermittlungsstelle eingespeist, notfalls mit Notstromversorgung. Bei lokalem Stromausfall funktioniert ein ISDN-Telefon oder ein Analogtelefon meist weiter.
Im All-IP-Netz muß der lokale Voip-Router eine eigene (Not)stromversorgung besitzen. Ist der ganze Straßenzug stromlos, erwischt es häufig auch den DSLAM, der keine Notstromversorgung besitzt. Ohne DSLAM hilft auch die eigene Notstromversorgung nichts,- die Verbindung ist weg.
Das gilt es besonders bei der Aufschaltung von Alarmanlagen zu beachten.

Fax T.30 ist sehr zeitkritisch und arbeitet an IP-Anschlüssen sehr unzuverlässig. Je nach Anbieter und Gegenstelle kann alles gut gehen, eventuell geht nur eine Seite durch oder auch gar nichts. Die Lösung wäre das IP-basierte Faxprotokoll T.38. Die Telekom überträgt es (Stand: 5/2016) nicht. Gängige IP-Router (Fritzbox, Lancom) können T.30 in T.38 wandeln. Nun hängt es aber immer noch von der Gegenseite und den Netzübergängen ab, ob das Ganze funktioniert.
Das Fax G4 -Protokoll fällt ersatzlos weg.

CAPI ist an SIP-Anschlüssen problematisch und wird von den meisten Geräteanbietern nicht mehr implementiert. Hier heißt es andere Löungen suchen. Die Anbieter von gängiger Fax-Software unterstützen inzwischen SIP.

Problematisch ist der Anschluß von Notrufsystemen, Kassensystemen, Kartenterminals und Alarmanlagen. Exotische Protokolle wie X.31 werden nicht mehr unterstützt. Feste Paketlaufzeiten können im IP-Netz nicht garantiert werden. Hier muß unter Umständen in modernere Geräte investiert werden.

Vorteile von VoIP:

Die getrennte Telefon-Verkabelung entfällt. VoIP-Telefone können an jeder Netzwerkdose oder per WLAN angeschlossen werden.
Es wird nicht mehr Punkt-zu-Punkt verkabelt. VoIP-Telefone haben eine eigene Adresse und können an beliebiger Stelle im LAN positioniert werden.

Theoretisch geht das auch außerhalb vom LAN. Die Telekom bietet aber die SIP-Kennung nur hinter dem eigenen All-IP Anschluß an. Andere VoIP-Anbieter lassen sich mit den persönlichen Zugangsdaten weltweit erreichen. Man kann quasi den Festnetzanschluß mit um die Welt nehmen oder auf das Handy legen.

VOIP-Verbindungen kann man auch über VPN-Verbindungen aufbauen und damit verschlüsselt telefonieren. Das hat nichts mit dem All-IP-Anschluß zu tun, aber mit VoIP. Dann hat man eine Sicherheit, die das normale Telefon nicht bietet.

Last Update: 29.12.2025

Ein erforderlicher CD-/DVD-Laufwerkgerätetreiber fehlt

Dieses Problem tritt beim Installieren von CD oder USB auf, wenn der Gerätetreiber für USB 3 oder SATA/SCSI nicht im Windows(7) vorhanden ist. Das Hinzufügen von Treibern ist nicht möglich, weil die entsprechenden Geräte nicht erkannt werden.

Lösung:
WinPE  starten (idealerweise von Win10), CMD-Konsole -> diskpart.

• Korrekte HD wählen und leer machen (list disk -> select disk -> clean)

• 2 neue Partitionen einrichten. (create partition primary [size=n] )

  1. Partition zum Reservieren des Platzes für die Systempartition (ca. 3/4 der Platte)
  2. danach eine Partition mit ca. 10 GB für die temporären Installationsdaten

Die 2. Partition wird NTFS formatiert, Laufwerksbuchstaben x: (format fs=ntfs label="INSTDISK" quick -> assign letter=x)

Nun kopiert man die Treiber und das gesamte Installationsmedium auf LW X:.

Nochmal diskpart starten und Partition 1 löschen, damit Setup genügend Platz hat, die System-Partition mit dem Bootlader anzulegen. (select disk -> select part -> delete part ..)

Nun SETUP aus dem PE heraus auf der HD starten x:setup.exe.

Last Update: 02.01.2026

Linux entscheidet sich wegen schlechter Performance gegen Spectre-Schutz

Eine Schutzfunktion im Linux-Kernel sollte vor der Hardware-Lücke Spectre-V2 schützen, hat wohl aber mitunter zu starken Einfluss auf die Rechengeschwindigkeit.

Aus diesem Grund hat sich Linux-Chefentwickler Linus Thorvalds dazu entschieden, die Schutzfunktion im nächsten Kernel nicht zu aktivieren.
Es ist immer noch strittig, wie groß das Risiko dieser Lücke in der Praxis ist.
Die Performance-Einbußen seien zu groß und das Risiko zu theoretisch, um eine solche Schutzfunktion für alle Nutzer einzuschalten, so Torvalds.
In Benchmarks einiger Beobachter, etwa beim Linux-Hardware-Portal Phoronix, ist von 40 bis 50 Prozent Leistungsverlust die Rede, wie immer bei Meltdown- und Spectre-Patches kommt dies allerdings sehr stark auf die Art der Arbeit an, mit der die CPU beschäftigt wird.
 
Microsoft hat die Sicherheitslücke für ausgewählte neuere Prozessoren mit einem optionalen Update in den Windows 64-bit Versionen geschlossen.
Auch hier ist der Schutz also optional und keineswegs durchgehend.
 
Last Update: 30.12.2025