Windows Betriebssysteme
(Server und Client)

Windows Server Versionen

Kurzübersicht der Windows Server Versionen
mit Supportdauer und Merkmalen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Windows Server 2022 (NT10, Win10 21H2)

Support: 18.08.2021 - 13.10.2026 (Extended: 14.10.2031)

64 - bit
Editionen: Server 2022 Standard, Essentials, Datacenter und Datacenter Azure Edition

  • HTTPS mit TLS 1.3 als Standard
  • Verschlüsseltes DNS über HTTPS
  • SMB AES-256 Verschlüsselung
  • Azure Arc: Verwaltung von Cloud Diensten
  • keine Unterstützung für Abo-basierte MSOffice-Versionen auf Terminalserver
  • Microsoft Chromium Edge als Standard Browser vorinstalliert
  • aktiviertes TPM erforderlich
  • Windows Server 2022 Cals sind auch für Windows Server 2019 und älter nutzbar
  • Installer erstellt 4 Partitionen, Widerherstellungspartition nach LW C:. Damit kann LW C: nicht nachträglich mit Bordmitteln vergrößert werden.
  • Essentials ist physisch nur noch auf 1 CPU/10 Core eingeschränkt, sonst technisch identisch zur Standard Edition

Windows Server 2019 (LTS, 1809)

Support: 13.11.2018 - 09.01.2024 (Extended: 09.01.2029)

64 - bit

• Windows Server 2019 Standard sowie dessen CALs sind um 10% teurer geworden als die Server 2016 Produkte

• Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) enthalten

• verbesserte Azure- und Cloud-Anbindung, Cloud-Sicherung und -Notfallwiederherstellung

• Terminalserver: Office 2019 LTSC oder Office 365 ProPlus (Abo)

• Windows Server 2019 Cals sind auch für Windows Server 2016 und älter nutzbar

• Softwaredefinierte Speicher und Netzwerke

• Windows Server 2019 RDS Cals sind auch für Windows Server 2016 und älter nutzbar, hier muss jedoch die Microsoft Aktivierungshotline kontaktiert werden: 0800/2848283

Windows Server 2016 (LTS, NT 10.0, 1607)

Support: 10/2016 - 01/2022  (Extended: 10.01.2027)

64 - bit

• skalierbar bis 512 CPUs, 24 TB RAM

• Neues Lizenzmodell nach Anzahl der CPU-Cores,
  Funktionsunterschiede im DataCenter

• IIS 10

• Neu: Server Container (Docker), Nano Server

+ Remote Desktopdienste unterstützen Open GL

• Verbesserungen im Speichersubsystem: verbessertes DeDup,
  Replikation von LUNs oder Volumes auf Blockebene

• Software Defined Storage fasst lokale Datenträger zu einem Pool zusammen

• viele Verbesserungen in Hyper-V

Windows Server 2012 R2  ( NT 6.3 )

Support: 11/2013 - 09/2018  (Extended: 10.10.2023)

64 - bit

• skalierbar bis 230 CPUs, 4 TB RAM

+ wieder mit Startmenue

+ VHDX statt VHD

+ verbessertes RDP-Protokoll

Windows Server 2012 ( 6.2.9200 / NT 6.2 )

Support: 09/2012 - 09/2018  (Extended: 10.10.2023)

64 - bit

+ Deduplizierung

+ Hyper-V verbessert

• neues Filesystem ReFS (proprietäre MS-Lösung)

- Metro-Oberfläche

Windows Server 2008 R2 ( NT 6.1 )

Support 10/2009 - 01/2015  (Extended: 14.01.2020)

32 / 64 - bit

+ Direct Access

+ Branch Cache

• ohne Itanium - Unterstützung

Windows Server 2008  ( NT 6.0 )
Windows Small Business Server 2011

Support 02/2008 - 01/2015  (Extended: 14.01.2020)

32 / 64 - bit

+ Core Installation

+ Hyper-V kann mehrere virtuelle Instanzen

Windows Server 2003 R2 (NT 5.2)

Support: 2006 - 07/2015

32 / 64-bit

Last Update: 30.12.2025

Windows Desktop Versionen

Kurzübersicht der Windows Desktop Versionen mit Supportdauer und Merkmalen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Windows 11 (NT 10.0)

* Win11 24H2  (Support: 01.10.2024 - 13.10.2026)
  - vollständiges Update (Neuinstallation)
  - KI-Unterstützung
  - WiFi7, HDR-Hintergründe, Bluetooth-LE Audio
  - Explorer liest 7Zip und TAR (keine Passworte)
* Win11 LTSC 2024H2 (Support: 01.10.2024 - 5 Jahre)
* Win11 23H2 ( Support: 31.10.2023 -  Pro: 11/2025 )
  - Chat in MS Teams umbenannt und an Taskleiste angeheftet
  - KI Copilot neu (online, in EU eingeschränkt)
  - Sniping Tool mit OCR
  - .RAR, .TAR und .7ZIP Support
  - WLAN-Passworte können nun einfach ausgelesen werden (!)
  - stärkere OneDrive Integration

* Win11 22H2 ( Support: 20.09.2022 -  Pro: 10/2024 )
  - Zwang zum MS Online-Konto nun auch bei Pro-Version
  - Android für Windows

- nur noch 64-bit Version
- 64-bit CPU, min. 2 Cores, 1 GHz
  - ab Intel Core i3, 8.Generation
  - ab AMD Ryzen 3000
  - ab Qualcom Snapdragon 8c
- RAM: min. 4 GB, mit Android f. Windows: min. 8 GB
- HD: 64GB
- TPM 2.0, UEFI / Secure-Boot

Erste Release: 21H2, Updates jährlich geplant.
Serviceende: Pro- und Home-Edition= 24 Monate (später 18), Enterprise- und IoT-Edion: 36 Monate

Der Bluescreen ist anfangs schwarz, später wieder blau.
Das Startmenue ist zentriert.

Die extrem hohen Hardware-Anforderungen lassen sich bei Version 23H2 noch mit Patchen umgehen.

Bei der Einrichtung der Home-Version ist ein Microsoft-Konto und Internetzugang erforderlich. Danach kann (noch) auf ein lokales Konto gewechselt werden.

- deutlich höhere Hardwareanforderungen (TPM 2.0, Prozessor ab Mitte 2017, SecureBoot / UEFI)

- kaum einheitliche Konfigurationsmöglichkeiten, weniger Eingriffsmöglichkeiten für individuelle Einstellungen, jede Release ist anders

- Anmeldung mit Microsoft-Konto ist nur bei bestehender Internet-Verbindung möglich! Der Nutzer verliert jegliche Souveränität über sein System.

Persönliche Bewertung: Ein ungeliebtes Windows voller Werbung (besonders Microsoft-365, Onedrive, Edge). Onlinezwang, absoluter Kontrollverlust und ständiger Änderungen. Im Firmenumfeld wenig geeignet, allerdings wohl ab 2025 als Windows Client alternativarm.

Windows 10 (10.0.10xxx / NT 10.0)

Support: 07/2015 - 10/2025
Support (meist 18 Monate) gilt nur für die jeweils aktuelle Build!!
Der Support von Build 1507 bis 21H2 ist abgelaufen. (Stand: 01/2024)

Windows 10, Version 22H2 - verfügbar ab: 18.10.2022, Home- und Pro- Versionen erhalten 18 Monate Sicherheitsupdates.

Windows 10 IoT LTSC 2019

- alle Funktionen von Windows 10 Pro
- keine Feature-Updates
- kein AppStore oder Edge Browser
- nur essentielle Sicherheitsupdates bis 2029
- speziell lizenziert über Geräte-OEM

32 / 64-bit

+ aktuellste Hardware- und Geräteunterstützung. Unterstützung neuster Prozessoren.

+ kostenloser Umstieg und Updatemöglichkeit für Windows 7 / 8.

+ Rückkehr zum Startmenue

+ virtuelle Desktops

+ 2-Faktor-Authentifizierung, Biometrische Authentifizierung

• Personal Assistent Cortana mit Spracheingabe und Zwang zur BING-Suche

• Web Browser EDGE

- Updates werden unaufgefordert installiert und lassen sich nicht zurück stellen. (Pro-Edition erlaubt Rückstellung von Feature Releases um bis zu 8 Monaten)

- neues Release-Modell. Halbjährliche Funktions-Updates werden als Neuinstalation/Upgrade (> 3 GB Daten) durchgeführt

- Updates stellen teilweise eigenmächtig Datenschutzeinstellungen zurück, deaktiveren GPOs und verändern Funktionen

- Windows überträgt unübersichtlich und unüberschaubar viele Daten an Microsoft (Standort, Kontakte, Kalender, Werbe-ID, Suchverlauf...). Definitiv kein Privacy-by-default.

- Apps erhalten standardmäßig Zugriff auf Kamera und Mikrofon

- Wechsel von Standardprogrammen (Browser..) wird erschwert.

- Werbeeinblendungen

- Weitgehender Kontrollverlust. Windows deinstalliert eigenmächtig Treiber und Fremdprogramme. Der Benutzer wird nicht über durchgeführte Änderungen informiert.

Persönliche Bewertung: Ein schönes und stabiles Windows. MS hat aus den Fehlern gelernt und die Oberfläche deutlich verbessert.
Durch den unbremsbaren Update-Hunger für PCs an deutschen LTE / UMTS / GSM-Anschlüssen (ohne Flatrate!) nicht nutzbar.
Auch am Breitbandanschluß kann man nie sicher sein, ob das System sich heute selbst neu installiert oder ob ich damit arbeiten kann.
Die Datenschutzeinstellungen sind im Firmenumfeld grenzwertig.
Die zukünftige Strategie ist nicht erkennbar. Womit will MS Geld verdienen? Werbung im Betriebssystem? Datenverkauf? Bezahl-Abbo?

Windows 8 / 8.1 (6.2.9200-6.3.9600 / NT 6.2 - 6.3)

10/2012 - 01/2018  (Extended: 10.01.2023)

31.10.2018 - Keine neuen Apps mehr für den AppStore möglich.

32 / 64-bit

+ Unterstützung von USB 3

+ UEFI-Boot alternativ zum BIOS

+ mounten von ISO-Files und VHD-Dateien

+ XP-Mode fällt weg, dafür Hyper-V.

• Defender wird leistungsstärker und bietet Basisschutz

• Metro -Kachel-Oberfläche. Mit Classic Shell wie gewohnt bedienbar.

• App-Store. Bindung an ein MS Live-Konto

• Bedienung für Touch Screen optimiert

• Dateisysteme: FAT, FAT32, exFAT, NTFS, neu: ReFS (proprietär und weitgehend undokumentiert)

• Secure Boot (problematisch für alternative OS))

• Product Key nicht mehr als Aufkleber, sondern wird im BIOS hinterlegt.

Persönliche Bewertung: Version 8.0 ein unbedienbarer Flop, Version 8.1 stabil und mit einigen Verbesserungen. Der Spagat zwischen PC und Tablet/Handy ist nicht gelungen. Beginn des unsäglichen Cloud-Zwanges. Oberfläche nur mit der Fremdsoftware "Classic Shell" ergonomisch. Version von vielen Firmen ausgelassen.

Windows 7 (6.1.7600-7601 / NT 6.1)

Support: 10/2009 - 01/2015  (Extended: 14.01.2020)
ab 11.07.2017: Hardwareeinschränkungen für neue Hardware -> Skylake CPUs (ix-6xxx)

32 / 64-bit

+ gegenüber VISTA höhere Stabilität, verbesserte UAC.

+ neue Ordnerstruktur mit dynamischen Links für "Program Data" oder die alten "Dokumente und Einstellungen" usw.

+ XP-Mode, Virtual PC

• Windows Mail entfällt.

Persönliche Bewertung: Stabil, ergonomisch, gut. Lange die Nummer 1 im Firmenumfeld. Leider zwingt MS in absehbarer Zukunft zum Wechsel.

Windows Vista (6.0.6000 / NT 6.0)

Support: 01/2007 - 04/2012  (Extended: 11.04.2017)

32 / 64-bit

• UAC war gut gemeint, aber schlecht implementiert.

Persönliche Bewertung: Das System ist instabil und die Bedienung nervig. Unausgereift und hat sich am Markt nie durchgesetzt.

Windows XP (5.1.2600 / NT 5.1)

Support: 10/2001 - 04/2008 (Extended: 08/2014)

16 / 32-bit

+ höhere Stabilität, basierend auf dem NT-Kernel

+ Kompatibilitätsmodis pro Anwendung

+ NTFS-Unterstützung (Home eingeschränkt)

+ Installationsmedium und bootfähig von CD

+ Windows Firewall, ab SP2 richtig gut.

• Produktaktivierung

Windows 95 / 98 / ME (NT 4.0)

( 08/1995 - 06/2006 )

16 / 32-bit

+ lange Dateinamen, USB, FAT32

Windows for Workgroups 3.1

( 10/1992 - 11/2008 )

16-bit

+ erstes netzwerkfähiges Windows (erst IPX, später TCP/IP)

Last Update: 30.12.2025

Windows Tools, Infos, Hilfe

IP / Netzwerk-Scanner

  • Advanced IP Scanner (Windows, free)
  • Angry IP Scanner (all OS, free, wenig Funktionien)
  • Softperfect NetScan - IP-/Netbios-Scanner, SNMP-/WMI-/UPnP-/DHCP-Server Scanner, doppelte IP-Adressen suchen (all OS, free bis 10 Devices)
  • NMAP Kommandozeile (all OS, open source)
      - nmap -sS 192.168.1.1 - scannt alle Ports der IP
      - nmap -PE -sn -oG - 192.168.0.1/24 - Netzwerk ICMP Scan, ohne Portscan (-PE)
  • Remote Desktop Manager - auch free edition mit Netzwerk Scan
  • NetSpeedMonitor, zeigt Upload-/Download Traffic in Echtzeit in der Taskleiste an. (Windows 7, 8, bei Win10 im Kompatibilitätsmode installieren) http://winfuture.de/downloadvorschalt,3351.html
  • Lanlights alternativ für die nicht so technik-affinen. Zeigt den Net-Speed als Blinkern im Netzwerksysmbol wie bei Win98. (Windows XP, 7, 8) http://www.paulmather.net/lanlight.asp

Systemstart optimieren mit msconfig.
Verschafft Überblick über system.ini, win.ini, boot.ini incl. aller Parameter, laufend Dienste bzw. Nicht-MS-Dienste und Systemstart.
Tool ist nicht in Win2000 enthalten, läuft aber auch dort.

Systeminfo.exe
Sehr leistungsfähiges Tool, listet OS Version, Installationsdatum, Startzeit, Startvolume, Hotfixe u.a.
In Win7/8/10 enthalten.

SIV System Information Viewer
Windows Tool ohne Installation, sehr leistungsfähig, Hardwareinfos, Sensoren, PCI, USB, Volumes+Partitions, Treiber, Netzwerkinfos, NTP, Routen, ARP, offene UDP/TCP-Ports


sysinternals.com
Tools, Sourcen und Infos zu Windows
Die Tools sind so mächtig, dass ich ihnen einen eigenen Artikel gebe: Sysinternals Tools

support.microsoft.com/fixit/
Microsoft Fix-It Supportcenter

Windirstat.info
Gutes Disknutzung- und Bereinigungs-Tool, free. Nur lokale Laufwerke, sehr langsam gegenüber Treesize.
Bei Speziiellen Anforderungen wie "Wo liegen die großen ZIP-Dateien" ist Treesize gefragt.

MS ICACLS
• alle ACLs von XXX sichern (kann im Texteditor bearbeitet werden):
icacls C:\XXX /save C:\Temp\ACL-XXX-Sicherung /t /c /l /q
• Vollzugriff für Admin setzen:
icacls C:\XXX /grant WindowsDomäne\Adminnutzername:(F) /t /c /l /q
• gesicherte Berechtigungen auf Verzeichnis anwenden:
icacls C:\ /restore C:\Temp\ACL-XXX-Sicherung-angepasst /t /c /l /q

AllDup
Sucht doppelte Dateien, je nach Einstellung gleiche Dateinamen (schnell), ähnliche Dateinamen, ähnliche Bildinhalte, gleicher Dateiinhalt (entsprächend langsamer).

Treesize Professional
Geniales Disknutzung-Tool, kostenpflichtig

mythicsoft.com
"Agent Ransack" - Windows-Dateisuche, die auch funktioniert. Sehr schnell, auch im Netzwerk.

netzwerktotal.de
aktuelle Infos zum Thema Internet, Windows, Computer, Smartphone und Co.
Forum und Downloads

MiniTool Partition Wizard
Partiongröße verändern, Partition oder Disk clonen, Partition reparieren.
Als Boot-CD oder Windows-Installation.

Nirsoft
Tools (Passwort, Netzwerk, Outlook....)

NetTools
Umfangreiches Free ActiveDirectory Troubleshoting Tool, ohne Installation, gute FAQ und Doku,
z.Bsp. Last Logon, letzte Passwortänderung, Passwortablauf, letzte fehlerhafte Passworteingabe, Gruppenmitgliedschaften mit Historie, DC-VerbindungsCheck, GPO-Explorer, Standortreplikation checken, LDAP-Browser, LDAP-Search mit vorkonfigurierten Favoriten (Groups without Members, Users: Accounts that will expiry in the next 30 days)

Filezilla
Multi-OS FTP/SFTP Server + Client

WinFaq.de
Tools und Infos zu Windows 9x .. 8  .. 10

Last Update: 02.01.2026

MS Windows Update-Service und WSUS

Siehe auch Windows Update funktioniert nicht

  • WSUS überprüfen: wsusutil checkhealth
  • WSUS Reset: wsusutil reset

• Windows Updates per Powershell verteilen:
https://www.powershellgallery.com/packages/PSWindowsUpdate/

"Updatepause für 7 Tage" läßt sich bis zu 5x drücken und erreicht max. 35 Tage.

WSUS-Client UsoClient (Win10/Server2019):

Microsoft hat WUAUCLT still gelegt und dafür UsoClient eingeführt.
USO ist die Abkürzung für „Update Orchestrator Service“ und ist der Dienst UsoSVC (Update Orchestrator Service) zum Verwalten der Windows Updates.

usoclient StartScan
usoclient StartDownload - startet den Download
usoclient StartInstall - startet Installation
usoclient RestartDevice - PC Neustart

Der Befehl „usoclient StartScan“ hat noch den Nebeneffekt, dass er einen evtl. vorhandenen WSUS Server über den aktuellen Patchstand der Windows Updates informiert und dieser dann gleich die korrekte Zahl anzeigt. Dies wurde vor Windows 10 mit dem Befehl „wuauclt /detectnow“ oder „wuauclt /resetauthorization /detectnow“ eingeleitet.

Update deinstallieren per CMD oder Powershell, falls die GUI scheitert:
wusa /uninstall /kb:4565503 /log:%homepath%\downdate.evtx
(Deinstalliert Update mit genannter KB)

Liste aller installierten Pakete inclusive Updates, Sprachpakete und einige Systemkomponenten:
dism /online /get-packages
Zeigt abgelöste Pakete mit Status "Abgelöst".

dism /online /Remove-Package /PackageName:xxx
Fehlerhaftes Paket deinstallieren.

Beim Boot von Fremdsystem/WinPE:
dism /image:c:\ /get-packages /scratchdir:c:\
(c: ist das zu untersuchende Offline-Systemlaufwerk)

Windows Update Mini Tool

  • Freeware
  • Updates rückgängig machen
  • Updates offline laden
  • Updateinstallation deaktivieren / manuell steuern


WSUS geht nicht für Windows 10:

- Update KB-3095113 installieren.
- IIS: Mime-Type .ESD = application/octet-stream hinzu fügen.
- WSUS: neue Klassifizierung "Upgrades" anhaken.

https://www.windows-faq.de/2016/08/19/windows-10-anniversary-update-1607-ueber-wsus-korrekt-verteilen/

https://www.windows-faq.de/2016/08/24/windows-10-feature-updates-mit-wsus-verteilen-application-octet-stream/

http://www.zdnet.de/88283945/wsus-updates-fuer-windows-10-optimal-verteilen/?referrer=nl_de_zdnet&t=00b74d57daa296d52bfa609fe3616d1a1822199

WSUS-Client WUAUCLT (alt):

wuauclt /detectnow: Windows Update prüft sofort, ob neue Updates vorliegen, ohne sich auf seinen Zwischenspeicher zu verlassen.
wuauclt /resetauthorization: Nur in Kombination mit einem Update-Server im lokalen Netz interessant. Bewirkt, dass die für die Auto-Updates zuständige Wuauclt.EXE die in einem Cookie gespeicherten Infos (z.Bsp. Gruppenmitgliedschaft) zurücksetzt und das Update erzwingt.
wuauclt /demoui: Testet, ob die Benachrichtigung über neue Downloads mit Hilfe des Symbols im Systray funktioniert.
wuauclt /ShowSettingsDialog: zeigt den Einstellungs-Dialog 'Automatische Updates' an.
wuauclt /reportnow - sendet Statusbericht an den WSUS.

Neue Clients: gpupdate /force und dann Wuauclt /reportnow /detectnow

 


WSUS Dual-Scan unterbinden

Windows 10 und Server 2016 laden per Default ihre Updates aus dem Internet, wenn der WSUS nicht verfügbar ist (Dual-Scan).
Damit verliert man die Kontrolle über die zu installierenden Updates.

Dual-Scan per GPO verbieten:
"Computerkonfiguration => Richtlinien => Administrative Vorlagen => Windows-Komponenten => Windows Update" Punkt ""Keine Richtlinien für Updaterückstellungen zulassen, durch die Windows Update überprüft wird" aktivieren

Dual-Scan per Registry verbieten:
Registry Path: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate
Value Name: DisableDualScan
Value Type: REG_DWORD
Values: 1 (Enabled) oder 0 (Disabled)

Befehl: reg add "HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate" /v DisableDualScan /t REG_DWORD /d 1 /f

Quelle: https://hope-this-helps.de/serendipity/archives/Windows-10-Server-2016-Client-bezieht-seine-Updates-direkt-von-WU-und-nicht-mehr-vom-WSUS-Dual-Scan-563.html

WSUS Server auf SSL umstellen:

  • AD: Computerzertifikat erstellen und auf alle Clients ausrollen (siehe R&S Firewall und AD Zertifikate).
  • IIS-Manager / WSUS-Site / Bindungen bearbeiten: HTTPS konfigurieren, Port, Zertifikat auswählen
  • Gruppenrichtlinie: WSUS auf https: umstellen, Port 8531.
  • ggf. SSL erzwingen: IIS-Manager / WSUS-Site / virtuelle Verzeichnisse (APIremoting30, ClientWebService, DSSAuthWebService, ServerSyncWebService, SimpleAuthWebService) wählen / SSL-Einstellungen: "SSL erforderlich" anhaken, Zertifikat ignorieren.
  • CMD:
    cd %ProgramFiles%\Update Services\Tools\
    wsusutil.exe configuressl [FQDN-des-Servers]
  • Serverneustart, Test im Browser: https://[FQDN-des-Servers]:8531/selfupdate/wuident.cab, bei Erfolg wird Download der CAB angeboten.

Quelle: https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/wsus-fuer-ssl-verbindung-konfigurieren

WSUS Import vom MS Update Katalog schlägt fehl (Server 2012R2 - 2019)
reg add HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\.NETFramework\v4.0.30319 /V SchUseStrongCrypto /T REG_DWORD /D 1
Danach Reboot.
Quelle: https://community.spiceworks.com/topic/2144162-import-to-wsus-fails-direct-import-from-ms-update-catalog?page=3

WSUS kann mit "Interne Windows-Datenbank" WID (C:\Windows\WID\Data\SUSDB.mdf) oder SQL-DB arbeiten.
Verbindung mit SQL Management Studio auf WSD: "\\.\pipe\MICROSOFT##WID\tsql\query".

WSUS Konfig steht in "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Update Services\Server\Setup

Fehler: Updates lassen sich nicht freigeben
  Nach Genehmigung der Updates erfolgt Fehlermeldung.
Lösung: Im ROOT-Verzeichnis des WSUS-Content- Laufwerkes und in /TEMP muß JEDER=Vollzugriff haben!

Dienste:
* WUASERV - Windows Update Service
* W3SVC - WWW-Publishingdienst

Links:

http://www.wintotal.de/updates-und-upgrades-unter-windows-10-im-griff/

Last Update: 01.01.2026

Windows LTSC / IoT Versionen mit teils kurzem Supportzeitraum

  • Windows 11 IoT Enterprise ist keine LTSC-Version, erhält also nur 36 Monate Support

  • Windows 10 LTSC Enterprise 21H2 wird nur noch fünf Jahre Support bekommen

  • Windows 10 IoT Enterprise 21H2 wird eine LTSC-Version mit 10 Jahren Support sein

  • Windows 10 IoT Enterprise 1809 ist eine LTSC-Version mit 10 Jahren Support (bis 2029)
Quelle: BornCity
Last Update: 29.12.2025

MS Windows 10

2023/11: Windows 10 Build 1507 - 2104 (21H1): Supportende ist erreicht

Die kürzeren Supportzyklen jeder Windows 10 - Build bewirken, dass die ersten Builds 1507 und 1511 bereits 2017 das Supportende erreicht hatten.
 
10/2025: Support-Ende von Windows 10 (22H2).
Eine Version 22H1 gab es für Windows 10 nicht.
 
12/2022: Support-Ende für Version 21H1. (13.12.2022, 18 Monate Support)

05/2022: Supprt-Ende für Version 20H2. (10.05.2022, 18 Monate Support)
 
12/2021: Supprt-Ende für Version 2004. (18 Monate Support)
 
05/2021: Support-Ende für Version 1909.
 
12/2020: Build 1903 lief planmäßig am 08. Dezember 2020 aus.
Das betrifft alle Versionen von Windows 10 Home 1903 über die Versionen Pro, Education, Pro Education, Pro for Workstations, Enterprise bis IoT Enterprise.
 
11/2020: Microsoft hat offenbar begonnen, Systeme mit Windows 10 Version 1903 Home und Pro zwangsweise zu aktualisieren.
Dabei sind die Meldungen wiedersprüchlich. Teilweise wird auf Windows 10 Version 1909, teilweise wohl auch auf Version Version 2004 aktualisiert.
 
08/2020: Microsoft hat den Support für Windows 10 Version 1803 Enterprise, Education und IoT Enterprise überraschend um weitere sechs Monate bis zum 11. Mai 2021 verlängert. Der Support für Home- und Pro-Version ist bereits seit November 2019 ausgelaufen.
Quelle: BornCity

06/2020: Microsoft hat begonnen, Systeme mit Windows 10 Version 1809 Home und Pro zwangsweise auf das Windows 10 Mai 2020 Update (Version 2004) zu aktualisieren.
 

Build 1809 wurde wegen Corona auf 10. November 2020 verlängert.

Ab diesem Zeitpunkt gibt bzw. gab es keine Qualitätsupdates mehr für diese Versionen. Es wird angeraten, auf eine neuere Build zu aktualisieren.
 
Version 1607 folgte im Mai 2019 und 1703 im November 2019.
Für alle Versionen außer Enterprise und Education war Supportende der 1709 im April 2019 und 1803 im November 2019.
 
Die aktuelle Windows-Version können Sie mit dem Befehl "winver" im Suchen-Fenster ermitteln.
 
Last Update: 30.12.2025

2020: Windows 10 im Alltag

Windows lebt.
Dieser Satz galt nie so sehr wie bei Windows 10.
Die fortlaufende automatische Aktualisierung des Betriebssystems ist Segen und Fluch zugleich.
Ist das System aber nicht ausgereift und der Anwender wird regelmäßig zum Testkaninchen wider Willen, taugt dieses System der halbjährlichen Aktualisierung nicht für die Praxis.

Ein Bericht der kleinen täglichen Ärgernisse.

• 02/2019 - Heise warnt vor den Windows-Updates und gibt Tips, wie man die Installation verzögern kann (CT.04/2019).
       Bisher galt: "Es handelt grob fahrlässig, wer nicht alle Sicherheitsupdates zeitnah installiert".
       Nun gilt: "Es handelt grob fahrlässig, wer Windows Updates nicht erst selbst testet und reifen läßt".
  Die Liste der von Microsoft zugegebenen Fehler ist so lang wie nie und reicht bis zu zerstörten Systemen und zerstörten Daten,- Microsoft hat die Qualitätssicherung aufgegeben und testet am Nutzer.

• 01/2019 - nahezu täglich neue Probleme bei Windows 10 und allen Online-Komonenten
  - 29.01. - MS löscht Azure Cloud Datenbanken, Transaktionslücken nach dem Restore.
  - 29.01. - Office365, Microsoft365, Azure, Outlook, OneDrive, Sharepoint Online, Exchange Online und Skype sind gestört  
  - 28.01. - MS Defender aktualisiert sich nicht mehr und verursacht SecureBoot Probleme
  - 24.01. - Office 365 ist down, Exchange Online zeitweise nicht verfügbar, Störung zog sich über Tage hin.
  - 12.01. - Netzwerk-Bug im Januar-Update betrifft Windows 10 und andere Versionen
  - 11.01. - Nach Sicherheitsupdate scheitern Zugriffe auf Datenbanken im Access 97 MDB-Format

Abhilfe: keine Cloud für geschäftskritische Anwendungen verwenden.

• 12/2018 - Upgrade 1809 deaktiviert das Administrator-Konto

• 11/2018 - Netzlaufwerke werden beim Start oder im Betrieb nicht sauber eingebunden (rotes "X").

• 11/2018 - die MS Aktivierungsserver fallen aus (für 1 - 2 Tage!!).
  Plötzlich melden bestehende Installationen, dass sie nicht aktiviert sind, und fallen zurück auf Windows 10 Home oder N.
https://bianka-kernchen.de/windows-10-aktivierungsproblem

• 11/2018 - die Dateizuordnung zu Applikationen ist nach einem Update zumindest in den Windows 10 -Versionen 1803, 1809 und 19H1 fehlerhaft.

• 10/2018 - Windows 10 (1809) enthält keine generischen Scanner- und Druckertreiber mehr im Installationsmedium. Diese müssen bei Bedarf online nachgeladen werden. Plug & Play funktioniert damit nur noch mit Internetzugang.

• 10/2018 - Funktionsupdate 1809 löscht Userdateien und hat so viele Bugs, dass das Update nach 2 Tagen wieder für mehr als 4 Wochen zurück gezogen wird.

• 05/2018 - Funktionsupdate 1803 (und 1809) deaktiviert den Comuterschutz (Systemwiederherstellung). Der Schnellstart (Hybridmode) wird automatisch beim Update (1803) aktiviert.

• 05/2018 - Funktionsupdate 1803 für Maschinen mit verschiedenen Intel- und SAMSUNG-SSD wird vorerst gestoppt. DieListe der anfänglichen Fehler ist länger. (BornCity)

• 11/2017 - von einem Tag auf den anderen haben eine Reihe PCs nur noch Standardauflösung und kennen kein HDMI oder keinen Zweischirmbetrieb mehr. Ursache war ein fehlgeschlagenes AMD Radeon Treiber-Update von Microsoft.

• 11/2017 - Build 1507 hat das Supportende erreicht. Das System MUSS jetzt also aktualisiert werden, wenn es Kontakt zum Internet haben soll.

• 10/2017 - Fall Creators Update 1709 legt Installationen lahm, weil der (fremde) Antivirus läuft.
Anwender sollen sämtliche Virenscanner restlos deinstallieren, Gerätetreiber aktualisieren und Fremdsoftware auf Kompatibilität prüfen. Schwer durchzuführen, wenn sich das Update ungefragt allein installiert. Auf allen PCs, zweimal im Jahr!
TEMP-Variablen werden auf Default zurück gesetzt.

• 07/2017 - Build 1507 hat das Supportende erreicht. Das System MUSS jetzt also aktualisiert werden, wenn es Kontakt zum Internet haben soll.

• 04/2017 - Creators Update 1703 setzt alle Standard-Apps zurück, fragt Datenschutzeinstellungen komplett neu ab (es werden keine alten Einstellungen übernommen) und setzt die Einstellungen in allen weiteren Userprofilen auf Default.

• 02/2017 - Der Windows-Taschenrechner geht nicht.
Die Calc - App funktioniert bei einigen PCs, bei anderen widerum nicht. Manchmal hilft es, die App zurück zu setzen. Manchmal nicht.
Laut Internetrecherche ist das Problem durchaus weit verbreitet und besteht bis heute.

Abhilfe: OldCalculator for Win10 oder calc.exe von Windows 7/8 installieren.

• 01/2017 - Desktop-Hintergrundbild kann nicht ausgewählt werden.
Auch dieses Problem tritt auf einigen PCs auf, auf anderen nicht.

Abhilfe: Diashow auswählen und in das Zielverzeichnis nur ein Bild legen.

• 12/2016 - Linksklick auf Startmenue geht in einigen Nutzerprofilen nicht.
Gleichzeitig geht kein Rechtsklick auf angeheftete Programme in der Taskleiste und kein Linksklick auf das Infocenter.
Auch hier ist kein System erkennbar. In manchen Userprofilen geht es. Der Fehler verschwindet manchmal von alleine.

Abhilfe: Windows Classic Shell.

Last Update: 30.12.2025

2020/05: Windows 10 Update 2004

Seit 27. Mai 2020 rollt Microsoft das neue Funktionsupdate 2004 oder 20H1 aus.
Die Installation ist auf dem üblichen Weg möglich.
Das Installationsmedium ist erstmals größer als 4GB und passt somit nicht mehr auf eine FAT-Partition. Boot-USB-Sticks benötigen also 2 Partitionen. RUFUS und der MS Installer beherrschen das.
Die Anmeldung erfolgt nun per Default mit Windows Hello (PIN, Gesichtserkennung, Fingerabdruck). Passwort muß extra aktiviert werden.
Cortana wird zur App und kann auch deinstalliert werden.
Verzichtbare Programme wie Internet Explorer, Paint, Media Player oder Wordpad und Notepad können nun deinstalliert werden.
Die Statusanzeige für Netzwerk wurde völlig überarbeitet und bietet nun deutlich mehr Informationen.
Die leidige Umstellung von öffentlichem in privates Netzwerk soll nun per Klick funktionieren.
Windows Systemreparatur bietet nun die Online-Reparatur mit aktuellem Image an. Daten werden dabei erhalten, Programme gehen verloren.
Bluetooth 5 wird unterstützt.
Angeblich setzt das Update wenigstens eine Version 1709 voraus, sonst ginge der Produktschlüssel nicht.
Gerätehersteller dürfen nur noch 64-bit Versionen einsetzen. Das Update ist aber weiter noch für 32-bit Versionen verfügbar.
 
Microsoft hat von Beginn an eine längere Liste von (bisher) inkompatiblen Geräten und Treibern veröffentlicht und empfiehlt, das Update nicht zu installieren, so lange der Update-Dienst nicht dazu auffordert.
 
Wie bei den letzten Funktionsupdates werden die Systemwiederherstellung aus geschaltet und TEMP-Verzeichnisse auf Default gesetzt.
Der NCP/Lancom/Bintec Advanced VPN-Client muß neu installiert/repariert werden.
Last Update: 30.12.2025

2018: Windows 10 Store

Microsofts Server merken sich auch ohne Microsoft-Konto, welche Apps man unter Windows 10 installiert – offenbar anhand einer Hardware-Kennung.
Besucht man unter Windows 10 den MS Store, kommt man ins Staunen.
Auch ohne ein MS-Konto werden hier alle installierten Apps und Verläufe aufgelistet (siehe Screen von Borncity).
 
Ich war erstaunt, wie viel Mist dort läuft, ohne dass ich jemals den AppStore mit diesem PC betreten hatte.
Hier aktualisieren sich munter die unsinnigsten Programme und belegen die oft knappe Internet-Bandbreite.
Die Identifizierung erfolgt offensichtlich über eine Hardware-ID, wahrscheinlich ist das auch die ID für die Aktivierung des Betriebssystems.
Man bekommt einen kleinen Einblick, wie "gläsern" der PC gegenüber MS ist, auch wenn man denkt, dass man alles richtig macht.
Das Betriebssystem soll seine Daten lokal auf dem PC behalten und ohne ständigen Onlineaustausch arbeiten.
Diese Voraussetzungen erfüllt Windows 10 nicht.
Last Update: 30.12.2025

2018/10: Windows 10 Update 1809

Es ist wieder so weit,- seit 2.Oktober 2018 rollte Microsoft das Funktionsupdate 1809 aus.
Die Installation ist auf dem üblichen Weg möglich.
Das Rollout hat bereits begonnen, wie gewohnt wird das Update in Wellen ausgerollt.
Und wieder wird das Rollout nach wenigen Tagen wegen gravierender Fehler gestoppt: das Funktionsupdate löscht Dateien.
Eine KI von Microsoft überprüft den Ziel-PC auf Kompatibilität und rollt zuerst auf PCs ohne bekannte Probleme aus.

Wie üblich sollte vor dem Update ein Backup erstellt werden und der (Fremd-) Virenscanner zumindest deaktiviert werden.
Verschlüsselte Festplatten müssen ggf. vor dem Update enschlüsselt werden (bei Bitlocker nicht erforderlich).
 
Einige interessante Neuerungen sind:
  • Die Zwischenablage wurde verbessert und kann mehrere Informationen (z.B. Text und Bilder) aufnehmen. Über ein Microsoft-Konto lässt sich der Inhalt ab dieser Version zwischen mehreren Geräten teilen. (Vorsicht bei Passworten in der Zwischenablage!!)
  • Verbesserte Datenträgerbereinigung "Storage Sense" kann automatisch Speicher auf dem System freigeben.
  • Standardtreiber für Scanner und Drucker sind nicht mehr im System, sondern werden bei Bedarf über Windows Update geladen.
Microsoft hat im September die Versions-Lebensdauern geändert.
Beim Frühjahrs-Update werden neue Funktionen ausgerollt.
Das Herbst-Update bereinigt Fehler und bekommt eine längere Lifetime von 18 Monaten.
Daraus folgt, dass die Herbst-Version eine Art kleine Longtime-Release ist.
 
Will man das Update jetzt nicht installieren und installiert nicht per Softwareverteilung, kann im "Current Branc for Business" das Update verzögert werden.
 
Bisher aufgefallene Probleme:
  • Geräte-Datenbank wurde entschlackt, keine Standarddrucker ohne Internet-Download
  • ZIP-Funktion hat einen Bug (11/2018: beseitigt)
  • automatisches Registry-Backup RegBack funktioniert (wohl schon länger) nicht
    (C:\Windows\System32\config\RegBack)
  • Remote Desktop Verbindung läuft nur einige Sekunden stabil und friert dann ein.

Windows 10 Update 1809 hat keine Standard-Druckertreiber an Bord

Bisher enthielt Windows grundlegende Druckertreiber, die ein einfaches Drucken ermöglichten, falls kein spezieller Druckertreiber für das Gerät verfügbar war.
Die Treiber wurden mit dem Windows-Installationsabbild mitgeliefert.
Das Problem: Windows wird immer mächtiger und passte nicht mehr auf eine DVD.
 
Zukünftig werden Drucker- und Scanner-Treiber nicht mehr mit dem Betriebssystem ausgeliefert.
Die Treiber lassen sich ab Windows 10- Version 1809 bei Anschluss eines Geräts über Windows Update nachinstallieren.
 
Plug and Play funktioniert nun nur noch bei einer aktiven Internet-Verbindung.
Windows 10 nötigt den Nutzer an vielen Stellen zu einer aktiven Internetverbindung und wird damit im Sicherheitsbereich immer weniger anwendbar.
 
Quelle: BornCity
 
Last Update: 30.12.2025

2018/04: Windows 10 Update 1803

Nach anfänglicher kurzer Verzögerung wird das Update jetzt nach meinem Eindruck deutlich schneller verteilt als die letzten Funktionsupdates.
Das Ganze läuft so gut im Hintergrund ab, dass ich die Verteilung per WSUS erwäge.

Meine Erfahrungen:

 

 

Last Update: 30.12.2025

2017/10: Windows 10 Update 1709

Das Fall Creators Update hat wieder eine Menge Neuerungen zu bieten.

 

  • NEU: Windows Defender Security Center mit diversen neuen Sicherheitsfunktionen.
  • Das neue integrierte "Windows Defender Exploit Guard" ersetzt das eigenständige EMT.
    Voraussetzung: Windows Defender wird als Virenscanner genutzt.
  • "Überwachter Ordnerzugriff" läßt nur vertrauenswürdige Prozesse in Ordner schreiben.
  • Browser-Sandbox für IE und Edge - funktioniert nur in der Enterprise-Version.
  • SMB1 ist bei Neuinstallation nicht mehr verfügbar. Bei Home und Prof betrifft das nur den Server, bei Enterprise und Education auch den Client.
  • Das Netzwerk läßt sich nun in den Verbindungseigenschaften per Button von Öffentlich auf Privat umstellen.
  • Update-Funktion kann Benutzer automatisch anmelden, um die Installation abzuschließen (Neu: SHUTDOWN /g bzw. /sg).
  • Update-Funktion kennt neue Details wie Bandbreitenoptimierung, monatliches Upload-Limit, Aktivitätenmonitor.
  • Neues Menue: System / Speicher - zur HD-Bereinigung.
  • Kommandozeilenwerkzeug erhält ein Farbenmenue.
  • Taskmanager zeigt auch Leistungsdaten der GPU.
  • Windows Media Player wird deinstalliert.
  • Neue Edition: Windows 10 Pro for Workstations.

 


Meine Erfahrungen:

  • Datenschutzeinstellungen werden beim Update wieder nicht übernommen.
  • TEMP-Variablen werden beim Update auf Default zurück gesetzt.
  • Update schlägt gelegentlich bei installiertem NET.Framework 3.5 fehl.
Last Update: 30.12.2025

2017/04: Windows 10 Update 1703

Das neue Windows 10 Creators Update ist da und wird seit 11.April über die Update-Funktion ausgerollt.
Obwohl die Neuerungen in erster Linie im 3D- und VR-Bereich liegen sollen, ist für jeden etwas dabei.
Ich finde folgende Änderungen erwähnenswert:

  • der Update-Prozess überträgt jetzt nur noch geänderte Dateien und nicht mehr stur ganze Images. Das soll ca. 35% Datenvolumen weniger sein
  • Registry-Editor bekommt eine Adresszeile mit Kopieren/Einfügen der Position
  • Datenschutzeinstellungen werden transparenter erklärt und sollen an einer Stelle zusammen gefaßt werden. Das Creators Update hält sich laut Microsoft an die Datenschutz-Voreinstellungen des Nutzers. (Das kann ich leider nicht bestätigen.)
  • Dienste werden bei > 3.5GB RAM nicht mehr in einem SVCHOST-Prozess gruppiert, beeinflussen sich weniger und sind transparenter
  • alle Verbindungen lassen sich nun einzeln als getaktete Verbindungen einstellen (wichtig für WLAN, LTE-Router u.ä.)

Mit der derzeitigen "Windows-as-a-service" Strategie von Microsoft muß jeder Nutzer in absehbarer Zeit auf die neue Build updaten, weil sonst die Unterstützung mit Sicherheitspatchen endet.
So endet der Support für Win10 Build 1511 für Unternehmensanwender bereits am 26.3.2017.

Erste Erfahrungen:

  • Standard-Apps für Browser, Foto, Musik usw. werden wieder auf Default gesetzt.
  • der Einrichtungsdialog für die Datenschutzeinstellungen muß komplett neu durchgedrückt werden, alte Einstellungen werden nicht übernommen.
  • Datenschutzeinstellungen müssen in jedem Nutzerprofil (!) einzeln neu gesetzt werden.
  • Updates lassen sich jetzt ohne Tricks für eine gewisse Dauer zurück stellen.
  • Es gibt neue Gruppenrichtlinien. Neue Vorlagen aus "C:\Windows\PolicyDefinitions\" zum Domaincontroller (\\[DC]\sysvol\[Domain]\Policies\PolicyDefinitions) kopieren.
Last Update: 30.12.2025

2016: Windows 10 oder besser nicht?

Ich kann und will diese Entscheidung niemandem abnehmen.

So sah mein Patchday unter Windows 10 aus: (Juli.2016 / August.2016)

Dieser Vorgang dauert bis zu mehreren Stunden und installiert Windows faktisch neu.

Kleine Sicherheitsupdates müssen sein, aber bevor mein ganzes System neu ausgerollt wird möchte ich gefragt werden.
Mein Windows soll für mich arbeiten, wenn ich den PC ein schalte. Sofort.
Ich erwarte ein stabiles und beständiges System.

2016-08-01/anniversary update: Das MS Update maßte sich an, die Classic Shell "aus Sicherheitsgründen" zu blockieren.
Einige Gruppenrichtlinien, mit denen Datenschutzeinstellungen vorgenommen wurden, funktionieren nun nicht mehr. Mit Absicht. Gruppenrichtlinien sind das Verwaltungsinstrument von Microsoft, keine Fremdlösung.
Ein vergangenes Update hat Sicherheitseinstellungen eigenmächtig zurück gesetzt. Star Money und sogar Kaspersky Endpoint Security (die Commercial Release !) laufen nicht mehr. Das Kaspersky-Update kam erst 14 Tage nach dem MS Rollout.

2016-08-23: Kummulatives Update legt Powershell-Funktionen lahm, die in Firmen genutzt werden. Ein Fix ist für den 30.8. geplant.

2016-11-01: Windows Update entfernt alle Netzwerkdrucker.

Aber das Windows-Update kommt zwangsweise und ohne zu fragen.
In der Pro- und Enterprise-Version lassen sich Funktionsupdgrades um 4 Monate und Updates um 4 Wochen zurück stellen (per Button, GPO oder RegKey). Die Einstellung hat keinen Einfluss auf Sicherheitsupdates.
Diese Einstellung empfehle ich im gewerblichen Umfeld dringend.
https://technet.microsoft.com/en-us/itpro/windows/plan/windows-update-for-business

Firewallregeln im Windows oder Updatedienst deaktiveren greifen übrigens nicht.

Was mache ich bei einem PC am Mobilfunkanschluß (LTE, UMTS..) ohne echte Flatrate?
Kein Windows 10 einsetzen.

Last Update: 30.12.2025

Windows 10 OEM-Lizenzen und Downgrade

Das Downgraderecht ist ein Endkundenrecht und wird in den Endkunden-Nutzungsbedingungen geregelt.
Für die Windows 10 Lizenzierung über OEM (vorinstalliert oder Systembuilder) greifen diese Bedingungen.
In Punkt 7 wird das Downgraderecht auf die zwei vorherigen Versionen beschrieben.

Zur Durchführung des Downgrades werden ein Datenträger sowie ein passender Aktivierungskey benötigt.
Weder Microsoft noch seine OEMs sind dazu verpflichtet diese zu liefern.
Der Kunde kann vorhandene Datenträger und Keys verwenden oder sein Systemhaus hilft bei der Bereitstellung.

Bis zum 31. Oktober 2016 ist der OEM berechtigt, neue Hardware mit Windows 10 Lizenz und vorinstalliertem Downgrade auf Windows 7 oder Windows 8.1 bereitzustellen. Dieses Recht endet nach diesem Termin.
Zeitgleich gehen Windows 7 und Windows 8.1 als Lizenz, vorinstalliert durch den OEM, End of License.
Mit anderen Worten: Ab dem 1. November 2016 kann ein OEM neue Hardware ausschließlich mit Windows 10 Lizenz und Windows 10 Installation ausliefern.

Wichtig: Das Endkundenrecht zum Downgrade, wie oben beschrieben, bleibt davon unberührt und ist auch nach dem 31. Oktober unverändert möglich.

Ein Beispiel aus der Praxis: Kleiner Mittelständler möchte Notebooks mit Windows 7 kaufen, aber in ein bis zwei Jahren auf Windows 10 umstellen.

Bis zum 31. Oktober 2016: # Der Kunde kauft Windows 10 Notebooks, durch den OEM lässt er jedoch schon vorab Windows 7 installieren. # In ein bis zwei Jahren macht er das Upgrade auf Windows 10 und nutzt die Lizenz, die er mit dem Notebook erworben hat.​

Ab dem 1. November 2016: # Der Kunde kauft Windows 10 Notebooks. # Er spielt (selbst oder durch einen Fachhändler) von einem vorhandenen Datenträger Windows 7 auf und aktiviert mit einem Windows 7 Key (dieser kann bereits in Verwendung sein). # In ein bis zwei Jahren macht er das Upgrade auf Windows 10 und nutzt die Lizenz, die er mit dem Notebook erworben hat.

Last Update: 30.12.2025

Installation und Update

Das Update gelingt meist problemlos und Windows 10 läßt sich verlustfrei auch über Windows 7 / 8 installieren. Alle Daten und Einstellungen bleiben auf Wunsch erhalten, die meisten Programme laufen wie gewohnt.
Trotzdem sichert man natürlich wichtige Daten vor dem Update!

- Antivirus möglichst vor dem Update deinstallieren. Zumindest aber aktualisieren. Hinterher Funktion überprüfen bzw. neu installieren.
- einige Programme (AutoCAD!) müssen ggf. neu lizenziert werden.
- normale (auch ältere) Anwendungen laufen wie unter Windows 7/8.
- NCP/Lancom VPN-Client muß deinstalliert und neu installiert werden.

Nutzer von Windows 7 oder Windows 8 konnten im ersten Jahr (dauerhaft) kostenlos auf Windows 10 umzusteigen.
Dieser Umstieg ist 04/2021 immer noch möglich. Eine offizielle Bestätigung gibt es aber nicht.
Für Windows 10 Volumen, Enterprise und Education gilt dieses Update- Angebot nicht.

Windows 10 MediaCreationTool direkt von MS laden:

https://www.microsoft.com/en-us/software-download/windows10

Vollständige ISO-Files:
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/windows-10/

Und wenn es knallt, hilft vielleicht das:
https://www.borncity.com/blog/2015/07/30/windows-10-upgrade-troubleshooting-faq-teil-1/

CMD Befehlszeile um ein Upgrade im Netzwerk ohne Reboot auszuführen (User wird nicht gestört und kann Neustart selbst ausführen):
\\pfad_zur_Win_10_1909_x64_ordner\setup.exe /auto upgrade /noreboot /migratedrivers all /ShowOOBE none /Compat IgnoreWarning /Telemetry Disable /DynamicUpdate disable

Durch entfernen von /noreboot kann man das Setup auch inkl. Reboot vollautomatisch bis zum Ende durchlaufen lassen.

Wichtig! Datenschutz-Einstellungen nicht auf Expresseinstellungen belassen!
Es muß praktisch jeder Schalter entgegengesetzt eingestellt werden, um keine private Abhöranlage zu installieren.
Praktisches Tool, auch für CommandLine Installation: https://www.winprivacy.de/
oder ShutUp von O6O Software: https://www.oo-software.com/de/shutup10

Nach Installation und Test mit Datenträgerbereinigung vorhergehende Windows-Installation (Windows.old) löschen. Das sind einige GB. Danach ist aber kein Rollback mehr möglich!

Beim Upgrade entstehen 2 ziemlich große Ordner auf dem PC:
$Windows.~WS (4,5 GB) - der Download-Ordner mit den Upgrade-Dateien
$windows.~BT (650 MB) - der Ordner, der durch das Media Creation Tool erstellt wird.
Die Ordner sollten nach erfolgreichem Update verschwunden sein bzw. können gelöscht werden.

Die Update-Verteilung in Windows 10 funktioniert nach dem P2P-Filesharing Prinzip und erfolgt nicht zwingend von den MS-Servern.

PCs im LAN und auch im Internet, die das Update schon geladen haben, stellen es automatisch für andere Anwender bereit.
Eine feine Sache, wenn man mehrere PCs hat. Schlecht, wenn man ein Volumenkontigent hat.
Die Funktion ist standardmäßig aktiviert. Die Einstellung befindet sich unter Update und Sicherheit --> Windows Update --> Erweiterte Optionen --> Übermittlung von Updates.

Last Update: 30.12.2025

Windows installiert Schriften pro User

Bei Windows Server 2019 werden Schriftarten immer ‘per User’ installiert und nicht systemweit.
Das Gleiche scheint seit Windows 10 Version 1803 auch der Fall zu sein.
Damit wollte MS ermöglichen, dass Nutzer ohne Admin-Rechte Schriften installieren können.

Natürlich ist das ein großes Problem in Multiuser-Umgebungen.

Als Administrator werden die Fonts nach %systemroot%\fonts kopiert und in HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Fonts registriert.
Als Benutzer wandert das Zeug nach %localappdata%\Microsoft\Windows\Fonts und wird in HKCU im gleich bezeichneten Zweig registriert.


FontReg is a small Windows utility to install fonts and/or repair the font registry.

http://code.kliu.org/misc/fontreg/

 

Last Update: 29.12.2025

Windows Suchfunktion

Die Windows Dateisuche (wie auch die Kopierfunktion des Explorers) war schon immer langsam und unzuverlässig, und das wird sich wohl auch nicht ändern.

Es gibt eine Menge Alternativen, die es besser können.

Gute,  kostenlose Alternative: FileLocator Lite bzw. Agent Ransack von https://mythicsoft.com/
Klein, schnell, erfolgreich, auch in Netzlaufwerken und UNC-Pfaden. Ideal für Portable.

Gute, kostenlose Alternative: NeoSearch
Das Programm indiziert alle Ziele, auch Netzlaufwerke. Dynamische Ergebnisse ab Tippen des ersten Buchstaben. Ideal für Desktop.

 

Siehe auch in der FAQ.

Last Update: 29.12.2025

Deduplizierung

Windows Server 2012 (auch R1) enthält die neue Funktion Datendeduplizierung. (Rolle: Datei- und Speicherdienst / Datei- und iSCSI-Dienste) Sie ist effektiver und robuster als das frühere Single Instance Storage.

Redundante Blöcke werden durch einen Verweis ersetzt.

Deduplizierung geht auch für Speicherpools und virtuelle Festplatten.

Es werden keine System- und Startvolumes unterstützt.

Die Verwendung der Datendeduplizierung für Dateien, die mit der DFS-Replikation repliziert werden, stellt keinerlei Probleme dar. Es werden nur die Teile der Dateien aktualisiert, die seit der letzten Replikation geändert wurden.

Verwaltung im Servermanager unter "Datei-/Speicherdienste -> Volumes".

Deduplizierung setzt NTFS voraus. Sie ist nicht kompatibel mit EFS, wohl aber mit Bitlocker.
Komprimierte Volumes lassen sich nicht deduplizieren.

Plattenumbau: Deduplizierte Festplatten sind nur mit Windows 2012 mit Dedup-Treiber lesbar! Andere Windows-Versionen sehen nur die nicht deduplizierten Dateien.

Deduplizierung erhöht das Risiko für Datenverluste. Wenn ein Fragment, das von 500 Dateien referenziert wird, in einem schadhaften Bereich einer Platte liegt, dann sind die Auswirkungen wesentlich gravierender als bei einem gewöhnlichen NTFS-Volume. Daher speichert die Dedup-Funktion Blöcke redundant, wenn sie in mehr als 100 Dateien vorkommen, und hält außerdem Kopien der kritischen Metadaten vor, in denen die Verweise verwaltet werden.

Nachdem ein Volume für die Deduplizierung aktiviert wurde und die Daten optimiert wurden, enthält es:

  • Nicht optimierte Dateien (d. h. ausgelassene Dateien wie z. B. Systemstatusdateien, verschlüsselte Dateien, Dateien mit erweiterten Attributen, Dateien, die kleiner als 64 KB sind, und Analysepunktdateien – zuvor optimierte Dateien, die Zeiger auf die zum Erstellen der Datei erforderlichen entsprechenden Blöcke im Blockspeicher enthalten)

  • Optimierte Dateien (gespeichert als Analysepunkte)

  • Blockspeicher (die optimierten Dateidaten)

  • Zusätzlichen freien Speicherplatz (da die optimierten Dateien und der Blockspeicher sehr viel weniger Speicherplatz belegen als vor der Optimierung)

 

Wenn die Rolle installiert ist, wird das Befehlszeilentool "ddpeval" mit installiert. (/Windows/System32/)

Das Tool bereinigt nicht, sondern zeigt nur den Status an.

Es kann auch unter Win7 / Win8 / Server 2008R2 ausgeführt werden! DDPEVAL unterstützt lokale Laufwerke oder Netzfreigaben. (ddpeval \\NAS1\Daten)

DDPEVAL kann nur für Laufwerke benutzt werden, auf denen die Deduplizierung nicht aktiviert ist.

Last Update: 30.12.2025

Windows Vista, Windows 7 Gadgets

1. GADGET.XML -Datei zur Beschreibung des Gadgets.

Element Bedeutung
name Bezeichnung des Gadgets, frei wählbar
version Versionsnummer des Gadgets, ebenfalls frei wählbar
author Name des Entwickler bzw. des Unternehmens.
info url Webadresse von Entwickler/Unternehmen
info text Beliebiger Text für den Verweis auf die Website (s. o.)
logo src Verweis auf ein Logobilddatei des Unternehmens, falls vorhanden, sonst weglassen
copyright Urheberrechtshinweis nach Bedarf
description Kurze Beschreibung des Gadgets
icon src Verweis auf eine Bilddatei mit einem Symbol des Gadgets, soweit vorhanden, sonst weglassen
base src Verweis auf die HTML-Datei mit dem Inhalt des Gadgets

2. HTML-Datei mit dem eigentlichen Gadget.
3. Dateien als ZIP packen und als .gadget umbenennen.
Windows speichert installierte User-Gadgets unter C:\Users\[Benutzername]\AppData\Local\Microsoft\Windows Sidebar\Gadgets
Systemweite Gadgets liegen in C:\Program Files\Windows Sidebar\Gadgets\

 

Zum Ausführen von Gadgets muss C:\Program Files\Windows Sidebar\sidebar.exe

und Windows Feature "Desktop Gadget Plattform" laufen.

 

Systemweite Gadgets liegen in C:\Program Files\Windows Sidebar\Gadgets\
User-Gadgets liegen in C:\Users\Born\AppData\Local\Microsoft\Windows Sidebar\Gadgets\
%ProgramFiles%\Windows Sidebar\sidebar.exe /showGadgets  -zeigt alle Minianwendungen

Literatur:
Gadgets bauen
http://www.gieseke-buch.de/windows-7/windows-gadgets-selbsterstellen
http://robofan.de/SidebarGadget.html
http://technet.microsoft.com/de-de/library/ff731022.aspx

betrifft: Windows Vista, Windows 7

Last Update: 02.01.2026