VMWare vSphere

2018/06: VMware vSphere 6.7

Ende April ist das VMWare Minor Update 6.7 mit vielen Neuerungen erschienen.
Die wesentlichen Neuerungen:
  • virtuelles TPM (vTPM) in VMs
  • Persistent Memory (PMEM) nutzt lokalen NVM-Speicher und präsentiert ihn den VMs als sehr schnelle lokale Disk oder als NVDIMM
  • vereinfachtes Deployment und Management für „vCenter“. Bis zu 15 gleichberechtigte VCSA-Instanzen in einer SSO-Domäne.
  • mit vSphere 6.5 eingeführte Backup-Funktion bietet in Version 6.7 die Möglichkeit einer zeitgesteuerten Sicherung sowie einen Browser für das Backup-Archiv
  • verbesserter HTML5-Client für VUM und vSAN
  • vSphere Client (HTML5) bekommt neue Funktionen, ersetzt den Flash Client aber immer noch nicht 100%ig
  • Quick Boot für „ESXi“ startet den Hypervisor neu, ohne die darunter leigende Hardware neu starten zu müssen
  • EVC-Mode kann jetzt pro VM definiert werden, nicht nur per Cluster
  • HD Support: 4K-Format wird nun nativ unterstützt, das heißt ohne 512-Byte-Emulation
  • Geänderte Hardwareunterstützung.
    Intel E5-2600-Serie CPU in der Version 1 und 2 werden nicht mehr unterstützt. Erst Prozessoren ab v3 (Haswell) sind für ESXi 6.7 freigegeben.
 
Version 6.7 lässt sich auch mit einem Lizenzschlüssel für ESXi 6.0 oder 6.5 freischalten. Das gilt nicht nur für Updates, sondern auch für die Neuinstallation.
Veeam Backup unterstützt VMWare 6.7 erst ab Version 9.5 Update 3a!
 
Mit vSphere 6.7 gab VMware wieder eine kosten­lose Version von ESXi frei, den Sphere Hypervisor 6.7.
Es profitiert von der erweiterten Hardware-Unterstützung, die meisten anderen Funktionen bleiben aber systembedingt der kostenpflichtigen Version vorbehalten.
Im Gegensatz zur Vollversion unterstützt der free Hypervisor kein vCenter und muß lokal verwaltet werden.
Auch vTPM hängt vom Schlüsselcenter des vCenter Servers ab und funktioniert im Hypervisor nicht.
Max.Werte des Hypervisor:
- zulässiger Arbeitsspeicher von 12 TB auf 16 TB erhöht.
- iSCSI-LUNs und zulässigen VMFS-Volumes wurden von 512 auf 1024 pro Host erhöht.
- max. 8 vCPU je VM.
- eingeschränkte APIs, die meisten Backup-Programme greifen nicht.

2017/03: VMware vSphere 6.5

Neues in Version 6.5:

- Der Update-Manager ist in der vCenter Server Appliance integriert.
- Der vSphere Client WEB arbeitet wahlweise wie gewohnt mit Flash oder nativ mit HTML5 und benötigt kein PlugIn mehr. Leider ist die HTML-Version immer noch sehr eingeschränkt.
- der ESXi ist nun per WEB-Client erreichbar.
- der vSphere C# -Client wird nicht mehr unterstützt.

Mehr Details in den Tips und in den Versionen.
- Veeam Backup unterstützt VMWare 6.5 erst ab Version 9.5 Update1 (Q1/2017)

Interessante neue Features der Version 6.0:
- USB 3.0 Unterstützung am Host und in den VMs.
- LPT und COM -Schnittstellen lassen sich jetzt in den VMs deinstallieren. Das spart Ressourcen.

Die Installation der vCenter Server Appliance funktioniert nicht mehr über OVA-Dateien! Die ISO-CD muß am Installations-PC gemountet werden.
- /vcsa/VMware Client Integration Plug-In installieren.
- vcsa-setup.html von CD starten.

Es gibt mit VMware 6 wieder einen (letzten) aktualisierten vSphere C# Client!

Er ersetzt nicht den WEB-Client, aber er wurde um diverse Funktionen erweitert.
- Verwaltung von HW5 - HW8-VMs im VMware 5 / 5.5 / 6 Mode.
- ReadOnly Support von HW 9 - 11.

VMware 5.5 Nutzer: vSphere Client 5.5 muß installiert bleiben.

Auch der WEB-Client punktet mit neuen Funktionen und deutlich höhrerer Performance.

02/2017: Still und heimlich wurde der ESXi Embedded Host Client als produktiv nutzbares Feature in ESXi 6.5 und in ESXi 6.0 U3 integriert.
Mit diesem Webclient kann man nun auf den C#-Client verzichten oder hat zumindest ein interessantes neues Werkzeug in der Hand.

von Uwe Kernchen

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